Aus mehreren Gründen könnte die Eilbek bzw. der Eilbekkanal der Schwimmort für Hamburger sein, die es vorziehen länger zu schwimmen. Mit einer länge von rund 3 Km, einer schönen Breite und einer Wassertiefe von über 2 Metern hat sie bereits eine gute Anlage. Wirkliche Qualitäten entwickelt sie dadurch, dass sie von Schiffen kaum genutzt wird und auch Kanus nur selten den Weg hier her finden. Lediglich im ersten Teil verirren sich gelegendlich Boote der örtlichen Rudervereine, dies jedoch auch eher selten.
Zudem bieten sich verschiedene Stellen an, von den gestartet werden kann. An der Alster liegt die Schwanewik unmittelbar an der Mündung, der Kuhmühlenteich hat relativ flache Ufer und am oberen Ende findet sich zwei Stege.
Von der Alster kommend schwimmt sich die Eilbeck auf den ersten Metern sehr gut. Am Kuhmühlenteich kühlt sich das Wasser merklich ab, ein Umstand, der besonders bei warmen Wetter sehr angenehm sein kann. Überhaupt scheint der Kuhmühlenteich die gleichen Vorzüge wie der Stadtparksee zu haben – Wiese, Zentrale Lage – und ist zudem kühler (wichtig für die Algenbildung) und kaum genutzt. Am Ende des Kuhmühlenteiches erweckt die Wasserqualität jedoch Zweifel. Vielleicht war es etwas panisch, aber ein toter und unschön anzusehender Fisch an der Oberfläche ließ mich dann doch ins Boot steigen. Ein paar Padelschläge später stellte sich herraus, dass dies aus verschiedenen Gründen wohl sinnvoll war.
Zunehmend schwammen hier größere Äste, Blätter und Gehölz, Dinge, die das Schwimmen nicht angenehmer machen und sehr weh tun können, insbesondere bei Kraulschlägen. Auch fanden sich immer wieder Flaschen und Dosen, die an der Oberfläche schwammen. Es hat den Anschein, dass die Eilbeck bis kurz vor den Kuhmühlenteich fließt und sich der ganze Unrat, mit dem in einem Kanal immer zu rechnen ist, hier konzentriert.
Vielleicht 700 Meter später reduziert sich der an der Oberfläche schwimmende Unrat und das Wasser läd wieder zum schwimmen ein. Zu schade, aber durch diese Unterbrechung in der Mitte, in der ein schwimmen wirklich nur sehr bedingt angenehm erscheint, verkommt die 3 Km Strecke zu zwei knapp 1 Kilometer langen Teilstücken. Mist! Unbedingt im Kopf behalten sollte man unterdes den Kuhmühlenteich als Alternative zum Stadtparksee.