Archiv für die Kategorie ‘Ereignisse’

Fremde Schwimmer in der Alster

August 18, 2009

Na, dass ist ja dann doch ne Überaschung. Zwar macht die Mopo mit einem tragischen Nachricht auf – ein Mensch ist im Bagasee ertrunken, weil er sich in Schlingpflanzen verfangen hat. Doch dann entdeckte ich Heinz Ratz, der für die Umwelt die Alster herunter geschwommen ist. Nicht zu glauben, und er tat dies auch noch in anderen Flüssen. Langsam wird es voll auf der Alster.

Der Artikel, und hier die Seite des Projektes von Heinz Ratz.

FalscherFluss im Goldrausch

Juli 21, 2009

Nunja, es wurden nicht zwei, sondern nur ein Schwimmer – genauer eine -in – in der Alster. Abhanden gekommende Kanus und Paddler führten dazu, dass zum einen die Strecke geändert wurde und nur eine schwamm. Start war um 13:30 bei Boje 7, die wohl wichtigste Boje für Schwimmer. Ungewöhnlich viel grünes Zeugs schwamm im Wasser. Was das war blieb unklar, FalscherFluss sprang dennoch ins Wasser (bis heute sind keine Nebenwirkungen bekannt).
Nun ging es die Alster rauf zum „Langen Zug“, wir immer ist der Bereich unmittelbar davor sehr stressig. Segler, Kanu´s und Alsterdampfer. Im Langen Zug nahm das grüne Zeugs dann sehr zu, FalscherFluss schwamm jedoch weiter – da müsse man durch (ich nicht!). Überraschender Weise nahm das Zeug dann im Osterbeckkanal ab und war schließlich nicht mehr zu sehen. Einzig der drohende Alsterdampfer machte es notwendig ein wenig Aufmerksam zu sein. Wie sich herausstellte war dies bei den Kanus nicht notwendig. Die sahen FalschenFluss immer rechtzeitig. Etwa bei Km vier meinte FalscherFluss sie währe bei Km sechs. Falsch gedacht, offenbar eine große Überraschung.
Die nächsten Kilometer gingen dann gut von der Hand, eng wurde es am Ende der Goldbeck. Viele Kanus, Ruderbote und nun auch noch eine Schwimmerin. Stau, Stau und noch mal Stau. Zudem war dass Wasser hier wohl flach, zumindest meckerte FalscherFluss darüber. Am Ende der Goldbeck dann die Überaschung: Wasserschutzpolizei! Diese war jedoch mit einem totem Schwan beschäftigt und so schlichen wir uns an ihm vorbei um in das übelste grüne Zeugs zu geraten. Richtig Bäh! Aber FalscherFluss schwam auch hier weiter und so wurden wir etwas später von der Wassserschutzpolizei eingeholt. Diese Grüßte uns und machte uns darauf aufmerksam, dass es Gefährlich währe: Alsterdampfer. Ich erklärte ihm, dass die Schwäne viel gefährlicher währen. Nun haben wir nicht nur Telephoniert, sondern auch erlebt, dass man es darf! Schwimmt in der Alster möchte man allen zurufen, währe man nicht gerade mitten in ekelhaftem grünem Zeugs unterwegs.
So ging es auf die Alster. Am Westufer bis zur Lombardbrücke. Hier sollte es eigentlich zum Jungfernstieg gehen, aber für einen 200m Sprint war FalscherFluss nicht mehr in der Lage. Sie bewegte sich eh seit etwa 1,5km wie eine Wasserleiche, wurde langsamer und langsamer, schwamm aber weiter. So ging es an der Lombardbrücke auf die andere Alsterseite, auch nicht unstressig, es brauchte auch hierfür mehrere Anläufe, ständig kamen Alsterdampfer! Schluss endlich erreichte sie ihre 10km Marke – beim nachmessen stellte sich heraus, dass es 10,3km waren.
Wie dem auch sei, FalscherFluss hat bewiesen GOLDwürdig zu sein.


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Es werden mehr – langsam aber 2013 wird kommen.

Juli 16, 2009

Zur Zeit ist es kaum möglich im Neo zu schwimmen, viel zu warm ist das Wasser. Aber gestern war dies nun sehr hilfreich, schließlich hatte, ja wie nenne ich ihn nur, keinen Neo. Und so ging es zu dritt auf die 2km Runde – Schwanewik / Raabenstrasse und zurück. Ich könnte mir jetzt viel einfallen lassen, natürlich liegen mir spöttisch besser. Nenne ich ihn einfach den Rettungsschwimmer. War sein Weg in die Alster doch damit begründet, dass er in die Alster sprang, weil ein Segelboot auf dem Kopf stand. Neben der guten Tat stellte er dabei fest, dass das Wasser angenehm ist – für alle die, die nun auf ein umfallenden Segler warten, es geht auch einfacher.
Stellen wir also fest, dass sich der Kreis derer, die die Alster beschwommen haben erhöht hat, wenn wir uns auch nicht dem Eindruck entziehen konnten, dass der Rückweg für ihn dann doch eine Herausforderung war.
Und so kommen ich dann doch zu der alten Zahl zurück: 3km sollte man ohne weiteres Schwimmen können, es geht natürlich auch mit weniger, in der Gruppe eh, aber ganz ohne ist es finde ich nicht.

Anschwimmen

April 23, 2009

Bei Wassertemperaturen von 18-19 Grad war ich ja nun bereits in der Alster. Der Plan war schnell geweckt, zwei Tage später sollte wirklich angeschwommen werden. anschwimmen3
Um so mehr war ich überrascht, dass die Alster heute nur noch 13 Grad misst. Kaum zu glauben, aber ein Tag Regen und kälteres Wetter und die Temperatur geht um 5 Grad nach unten. So war für mich auch schnell klar, dass ich das heilige Wasser nicht berühren werden, wenn auch die Alster selbst wiedermal wunderbar aussah.

Unbeeindruckt von den Wassertemperaturen wollte FalscherFluss jedoch dennoch ins Wasser. Zur Vorbereitung war da nur noch ein kleiner Besuch im Fachhandel, indem neben neuen Ohrenstöpsel auch die Information eingeholt wurde, dass auch andere Kunden dieses Ladens in der Alster schwimmen würden, vor allem auch Nachts – ich hoffe nur, sie meinen nicht uns, weil wir sind sowohl Kunden des Ladens als auch Nachts in der Alster. Lassen wir uns also überraschen.

anschwimmen6Nachdem nun das Boots ins Wasser gelassen wurde ging es dann doch ins Wasser. FalscherFluss hat damit das Schwimmen – und nicht planschen – in der Alster eröffnet. Bei 13 Grad ging es vom Holzmann bist zum Kuhmühlenteich, der immer noch kälter als die Alster ist (12 Grad).

Was bleibt? Es bleibt beim alten. Schwimmen in der Alster ist spannend, verwirrt Menschen die am Rande stehen und sich Fragen was sie da sehen („Was macht sie da?“ „Schwimmen!“ „Ja, dass sehe ich, aber wozu?“ „Für sich?“ „aha, in der Alster?“ „Sehen sie doch“). Am Tage ist es jedoch ohne Kanu kaum möglich. Trotz kurzer Strecke musste sich mit mehreren Booten auseinandergesetzt werden. Der Wind auf der Alster machte es jedoch schwer in vernünftiger Weise zu begleiten. anschwimmen9

Und noch ein neuer Gedanke scheint sich durchzusetzten. Wurde ich bisher immer für meine Neosocken verlacht, der Sinn in Frage gestellt, schließlich würde man ja in freiem Wasser schwimmen, änderte sich dies heute. Jaja, vielleicht sollte man das eine oder andere mal daran glauben, dass ich recht habe – nein, nicht immer, aber wenn es um warme Füße geht auf jeden Fall!

1,5 Stunden Soß Hollandais und dann „Anschwimmen“ in der Alster

April 21, 2009

Es ist vollbracht, ich war in der Alster wenn es auch eher planschen als Schwimmen war. Bereits letzt Woche entstand die Frage, wie warm die Alster war. Die Hände beim Paddeln fanden sie alles, aber nicht kalt. Kurz entsprechendes Gerät aus dem letztem Sommer eingepackt und siehe da 18-19 Grad! Und das im April!

Am Ende der Kanutour war man dann so naß, dass es eh keinen Unterschied mehr machte. Also rein ins Wasser. Und so kann ich wohl wieder beanspruchen der erste gewesen zu sein, wenn es auch kein richtiges Schwimmen war – sondern eher ein planschen. Das Wassertestgefühl unterstützt dabei die Meinung des Termometer: warm.

Dieser Aktion, die wie so oft beim unbeteiligten Publikum Verwunderung auslöst, ging jedoch eine Qual vorraus. Es ist nicht gut vorm Schwimmen Spagel mit Soß Hollandais zu essen. 1,5 Stunden, solange dauerte das Schwimmen in der Alsterschwimmhalle, kam der Geschmack immer wieder und es ist alles, aber nicht sexy! 2.700m wurden es dann, der Körper findet auch dies nicht angemessen aber der Kopf weiß, dass es in weniger als 10 Wochen 10.000 sein sollen.

Nacharbeit #2 – Mehr Bewegung

Juli 7, 2008

[05.07.08] Ja, es waren viele Schwimmer im Wasser.  Triatlon in Hamburg, aber es ist doch was anderes. Bewacht von der Wasserschutzpolizei auf vorgeschriebenen Bahnen. Dennoch geschah an diesem Tage mehr. Neben Alsterschwimmer wurde die Alster auch von Mädchen N.N. und FalscherFluss erobert. Und nicht nur sie, neben dem Stadtparksee, der ja nun wirklich nicht zu den großen Herausforderungen zählen kann, wurde auch die Goldbeck vom Stadtparktsee bis in die Alster für die Schwimmwelt erprobt.

Nacharbeit #1 – Der Anfang

Juli 7, 2008

[HH, 01.08.08] Nein, nicht der Tag, an dem dieser Blog das Licht erblickte ist der Anfang. Aber wann war er? War es der Kauf des Kanus oder war er der erste Tag, an dem die Bewegung in meiner Person die Alster übernahm? Ja, ohne das Kanu währe dieser Tag nie gekommen, aber der wirkliche Tag war der 01.07.08, der Tag, an dem die Schwimmer dieser Stadt den See der Seen wieder in Beschlag nahmen. Heimlich und Nachts, aber doch nicht vollkommen unbeobachtet.

Von nun an soll es sich verbreiten, soll das Hamburger Wasser der einzig sinnvollen Betätigung zugänglich werden.

[Ohne Ton, logisch bei den Gesetzen]