Es wird wohl mal wieder Zeit für einen neuen Erfahrungsbericht. Eigentlich wird in diesem Jahr mehr oder minder immer das selbe geschwommen – am Abend in der Alster, irgendwie auf die andere Seite und dann mehr oder minder weit nach oben oder unten. Abgesehen von Alsterdampfern keine große Sache mehr.
Nun wurde doch mal wieder das Kanu ausgepackt und in neue Gebiete geschwommen. Alsterschwimmer schwamm, am hellen Tage, aus der Eilbeck kommend am Ufer die Alster hinauf. Dies war, obwohl viele Segler unterwegs waren, kein Problem. Die Nähe vom Ufer reichte zur eigenen Sicherheit vollkommen aus. Dies änderte sich jedoch deutlich, als der obere Teil in Richtung Langer Zug beschwommen wurde. Abgesehen von Alsterdampfer sind hier vor allem Segler ein Problem. Hier fand sich dann auch Boje 7, die wir das letzte mal Nachts an ihrer üblichen Stelle vermisst haben – Bojen sind also nicht Sicher am selben Ort.
Da auf der anderen Seite deutlich weniger Los war und der Wind dort fürs Kanu besser war wurde hier die Alster überquert – nicht ohne, immer wieder kamen uns Segler sehr nahe, unschön. Auf der anderen Seite ging es dann gut voran – bis zum nächstem Problem, der Braunen Brücke.
Unangenehmer Weise ist werden den Schildern nach hier alle drei Bögen befahren. Die Stationen der Alsterdampfer liegen rechts und links der Brücke und es ist kaum möglich sie richtig einzusehen – überhauptnicht als Schwimmer. Dies liegt an dem Winkel, indem man die Brücke anschwimmen muss. Alternativ müsste man deutlich mehr in der Mitte schwimmen, dann sind aber die Alsterdampfer aus dem Langen Zug und die die vom Stadtparksee kommen nicht mehr zu erfasssen. Von der anderen Brückenseite – siehe Foto – gibt es dieses Problem nicht, zumindest am Tage. Am Abend konnte auch hier nichts gesehen werden, da die Lichter über der Brücke zu sehr blenden.
Hinter der Brücke beginnt das ein Kanal, der sich erstmal gut schwimmen lässt. Problematisch sind hier zwei Dinge. Auf der einen Seite können kurven hier nicht eingesehen werden – man muss also davon ausgehen, dass sich Schiffe an ihre Seite halten. Auf der anderen Seite sind hier einige Ruderer unterwegs. Ob und wie die zum Problem werden können kann ich hier noch nicht sagen. Interessant ist jedoch, dass es hier oben eine Menge einstiege gibt. So finden sich etwa immer wieder Leitern, an den man gut in und aus dem Wasser kommt.
Schließlich verließen wir die Alster und schwammen in die Isebeck. Diese macht einen ganz netten Eindruck, jedoch haben wir uns nach knapp 500m entschieden nicht mehr weiter zu schwimmen, schließlich musste ich ja noch zurück. Hier stellte sich dann jedoch raus, dass es kaum eine Möglichkeit gibt aus dem Wasser zu kommen. Glücklicher Weise erlaubte uns ein Kanuvermieter seinen Steg zu benutzten – Danke!
Von hier ging es dann zurück. Am Cliff wurde die Alster nicht überquert. Ich blieb am Westufer, auf der Alster war nix mehr los, die Sonne ging unter. Super! Einzig ein Alsterdampfer kam noch mal an einem Vorbei, der war jedoch kein Problem, da er schon Minuten vorher zu sehen war.
Begleitet von einem Kanu war dann auch die Lombartsbrücke keine Herausforderung. Hier hatten wir bei unseren Runden den größten Respekt – schließlich hat man hier wenig Zeit einem Alsterdampfer auszuweichen und es ist auch nicht wirklich klar, welchen Kurs dieser nehmen würde, wenn man ihn sieht. Mit Kanu aber alles kein Thema. Auf der Ostseite ging es dann zurück, bis in die Eilbeck. Super!

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